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Vogelarten in der Nordosttürkei

Vogelarten in der Nordosttürkei

Der Massenzug an Greifvögeln in den sogenannten „bottlenecks“ – Gebiete, wo an einem Tag tausende, gelegentlich sogar Zehntausende Greifvögel beobachtet werden können – zieht alljährlich Scharen von Naturliebhabende Touristen an. Die Zuglinie liegt zwischen der pontischen Gerbirge ( Kackar Gebirge) und des Schwarzen Meeres mit Ihren Ziel nach Afrika. Nur wenige Meter über uns,  aus unseren Versteckhütten beobachten wir ein atemberaubbendes Schauspiel am Himmel.  

Weltweit einer der besten Hotspots für Vogelzüge 

In der Kreisstadt Arhavi (Artvin Provinz) am Rande vom Marsis Berg  
(Marsis Dagi,3391m) im Kamilet Tal (Kamilet vadisi) ist weltweit einer der besten Hotspots für Vogelzüge. Ein Flaschenhals- Bottleneck, wie die Birdwatcher es sagen, wo in einem Zeitraum zwischen Mitte August bis Ende Oktober über eine Million Greifvögel durchziehen. 

Hier ein paar beispiele der Vogelarten die zu besichtigen sind. 


Der Wanderfalke

Der Wanderfalke

Der Wanderfalke (Falco peregrinus) gehört zur Familie der Falken (Falconidae). Er zählt zu den größten Vertretern der Familie und ist mit einer Spitzengeschwindigkeit von 320[1] km/h das schnellste Tier des Planeten. Wanderfalken sind hochspezialisierte Vogeljäger; die Nahrung besteht fast ausschließlich aus kleinen bis mittelgroßen Vögeln, die im freien Luftraum erjagt werden. Die Sturzflüge aus großen Höhen bei der Jagd und die dabei erreichten hohen Geschwindigkeiten sind spektakulär. 

Der Wanderfalke
Der Gerfalke

Der Gerfalke

Der Gerfalke (Falco rusticolus) ist die weltweit größte Falkenart. Er ist zirkumpolar in den arktischen Regionen Eurasiens und Nordamerikas sowie Grönlands vertreten und besiedelt dort die Tundra. In Mitteleuropa ist er nur sehr selten als Wintergast zu beobachten und hält sich dann meist in Küstennähe auf. 

Der Gerfalke
Der Würgfalke

Der Würgfalke

Der Würgfalke (Falco cherrug), auch Sakerfalke oder Saker ist ein großer Falke der Steppen und Waldsteppengebiete Osteuropas und Zentralasiens. Seine westlichsten Vorkommen liegen in Österreich und in Ungarn, nach Osten hin erstreckt sich das große Verbreitungsgebiet dieser Art bis in den Osten der Mongolei. 

Der Würgfalke
Der Turmfalke

Der Turmfalke

Der Turmfalke (Falco tinnunculus) ist der häufigste Falke in Mitteleuropa. Vielen ist der Turmfalke vertraut, da er sich auch Städte als Lebensraum erobert hat und oft beim Rüttelflug zu beobachten ist. Er war 2007 Vogel des Jahres in Deutschland[1] und 2008 Vogel des Jahres in der Schweiz.[2] Diese Falkenart ist für den sogenannten «Rüttelflug» bekannt: So verharrt er Mitflug in der Luft, bevor er auf seine Beute niederschiesst. Die meisten Turmfalken-Patienten sind aus dem Nest gefallene Jungtiere im Frühling. 

Der Turmfalke
Der Baumfalke

Der Baumfalke

Der Baumfalke (Falco subbuteo) ist ein kleiner Falke, dessen auffälligstes Merkmal seine rostroten „Hosen“ (Beingefieder und Unterschwanzdecken) sind. Er ist in Deutschland die zweithäufigste Falkenart, nach dem Turmfalken und vor dem Wanderfalken. Der Bestandstrend ist rückläufig. 

Der Baumfalke
Der Rötelfalke

Der Rötelfalke

Der Rötelfalke (Falco naumanni) ist ein kleiner Falke, der vornehmlich in der Mittelmeerregion und in Zentralasien lebt. Er ähnelt einem Turmfalken und ist nicht mit dessen regionaler Bezeichnung Rüttelfalke zu verwechseln. Es werden keine Unterarten beschrieben. 

Der Rötelfalke
Der Rotfußfalke

Der Rotfußfalke

Der Rotfußfalke (Falco vespertinus) ist ein kleiner Vertreter der Eigentlichen Falken innerhalb der Familie der Falkenartigen (Falconidae). Bei den dunkel blaugrauen Männchen fällt die rostrote Befiederung der roten Beine besonders auf. Bei den Weibchen kontrastiert das dunkle Obergefieder mit dem orangebraunen Kopf und Untergefieder. Das geschlossene Verbreitungsgebiet der Art reicht von Ungarn ostwärts bis ins Baikalgebiet. Seit den 1960er Jahren gehen die Bestände des Rotfußfalken fast im gesamten Verbreitungsgebiet der Art zurück 

Der Rotfußfalke
Der Merlin

Der Merlin

Der Merlin (Falco columbarius) ist ein Vogel aus der Familie der Falkenartigen (Falconidae). Merline sind kompakt gebaut und klein, die Männchen sind die kleinsten Falken Europas. Die Art bewohnt offene und halboffene Landschaften in weiten Teilen der nördlichen Holarktis.  

Der Merlin
Der Lanner oder Lannerfalke

Der Lanner oder Lannerfalke

Der Lanner oder Lannerfalke (Falco biarmicus) lebt in Afrika, auf der Arabischen Halbinsel, in Kleinasien sowie in Italien und auf dem Balkan. Er ist in Mitteleuropa nur als sehr seltener Gastvogel anzutreffen. Die in Belgien, der Schweiz, Deutschland und Polen beobachteten Individuen gelten alle als Gefangenschaftsflüchtlinge. Anerkannte Nachweise von Wildvögeln gibt es lediglich für Tschechien und die Slowakei. Ein früherer deutscher Name war auch Feldeggsfalke.

Der Lanner oder Lannerfalke
Der Habicht

Der Habicht

Der Habicht (Accipiter gentilis) ist ein Greifvogel, der zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae) gehört. Das Verbreitungsgebiet der Art umfasst die arktischen bis subtropischen Zonen der Holarktis. Habichte ernähren sich überwiegend von kleinen bis mittelgroßen Vögeln und Säugetieren bis zu einem Gewicht von etwa 1,0 kg. 

Der Habicht
Der Sperber

Der Sperber

Der Sperber (Accipiter nisus) ist ein Greifvogel und gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die Weibchen sind fast doppelt so groß und schwer wie die Männchen. In der Jägersprache werden die Männchen Sprinz genannt. Der Name des Sperbers ist ein Kompositum aus zwei althochdeutschen Substantiven: sparo (Sperling) und aro (Aar, Adler). Ahd. spar(a)wāri, mhd. sperwaere[1] bezeichnet also gewissermaßen einen „Sperlingsadler“, einen „kleinen Adler“[2][3] Der schnelle Vogel schiesst in einen Schwarm von Singvögeln, greift sich seine Beute und ist sofort wieder verschwunden. Ein wahrer Jäger!  

Der Sperber
Der Kurzfangsperber

Der Kurzfangsperber

Der Kurzfangsperber (Accipiter brevipes) gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die Art gilt als weitgehend unerforscht. In Mitteleuropa kommt der Kurzfangsperber nur im Osten Ungarns vor, wo derzeit maximal fünf Brutpaare brüten. Er ist spärlich in Südosteuropa verbreitet, die meisten leben in einem Streifen nördlich des Schwarzen bis zum Kaspischen Meer im Osten. In Ungarn brüten maximal vier Brutpaare, deswegen wird der Kurzfang-Sperber gelegentlich zur Avifauna Mitteleuropas gerechnet.[1] 

Kurzfang-Sperber sind ausgeprägte Zugvögel und ziehen im September konzentriert in ihre Winterquartiere, die eventuell im Süden des Sudan, in Niger, Tschad, Abessinien oder auf der Arabischen Halbinsel liegen. 

Der Kurzfangsperber
Der Schikrasperber

Der Schikrasperber

Der Schikrasperber oder Schikra (Accipiter badius) gehört zur Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die Art gilt als weitgehend unerforscht. Sie kam ursprünglich im westlichen Zentralasien, in Südkasachstan und Südasien vor. Auf dem afrikanischen Kontinent wurden ebenfalls Schikras gemeldet. Das eigentliche Brutgebiet der Art liegt im westlichen Zentralasien, Süd-Kasachstan und Südasien, sowie vereinzelt auf dem Afrikanischen Kontinent. In der Westpaläarktis brüten Shikras nur unregelmäßig.

Der Schikrasperber
Der Adlerbussard

Der Adlerbussard

Der Adlerbussard (Buteo rufinus) ist ein Greifvogel aus der Gattung Buteo, den Echten Bussarden. Er kommt im westlichen Nordafrika, auf der arabischen Halbinsel, in der Türkei, am Kaukasus vor. Bedingungen an den Lebensraum sind offene Flächen zur Nahrungssuche und geeignete Brutplätze. In der Türkei können diese bis 2700 Meter hoch liegen. 

Der Adlerbussard
Der Mäusebussard

Der Mäusebussard

Der Mäusebussard (Buteo buteo) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen und der häufigste Vertreter dieser Familie in Mitteleuropa. Er ist mittelgroß und kompakt, das Gefieder variiert von Dunkelbraun bis fast Weiß. Er kann oft bei seinen kreisenden Segelflügen oder bei der Ansitzjagd beobachtet werden. Den Hauptteil der Nahrung machen Kleinsäuger aus. Lebensraum sind offene Landschaften wie Wiesen, Äcker und Heide mit angrenzenden Waldgebieten, in denen das Nest gebaut wird. Die grosse Silhouette erkennt man gut am Himmel: Der Mäusebussard hat abgerundete Schwanzfedern und sein miauender Ruf hört man schon von weitem. Meistens werden diese Vögel geschwächt und hungernd oder mit Knochenbrüchen eingeliefert. 

Der Mäusebussard
Der Raufußbussard

Der Raufußbussard

Der Raufußbussard (Buteo lagopus) ist ein Vertreter der Echten Bussarde (Gattung Buteo) aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Die hochnordische Art ist fast circumpolar vertreten, sie fehlen nur auf Grönland, Island und Spitzbergen. Der Raufußbussard ist in seinem gesamten Verbreitungsgebiet ein ausgeprägter Zugvogel. Wie alle Thermik nutzenden Vögel ist er ein Tagzieher. Meistens zieht er allein, seltener in kleinen Gruppen. An bestimmten besonders günstigen Rastplätzen wurden Ansammlungen von mehr als 100 Individuen beobachtet. Insgesamt ist sein Zugverhalten in Details noch nicht sehr gut erforscht, wenige Daten von besenderten Individuen ergaben Tageszugstrecken um die 100 Kilometer. Die Zugdistanzen sind unterschiedlich. Ein am 5. August 1985 nestjung in Nordalaska beringter Vogel wurde am 10. Oktober gleichen Jahres in Montana, 3300 Kilometer von seinem Geburtsort entfernt, wiedergefunden. 

Der Raufußbussard
Der Wespenbussard

Der Wespenbussard

Der Wespenbussard (Pernis apivorus) ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Er ist etwa so groß wie ein Mäusebussard. Die Art besiedelt den größten Teil Europas und das westliche Asien. Der deutsche Name bezieht sich auf die besondere Nahrung, die vor allem aus der Brut sozialer Faltenwespen der Gattung Vespula besteht. Der Wespenbussard zeigt in Anpassung an diese spezielle Nahrung zahlreiche morphologische und phänologische Besonderheiten, so sind die Nasenlöcher schlitzförmig, insbesondere das Kopfgefieder ist sehr steif und die Füße sind für eine grabende Tätigkeit optimiert. Das relativ schmale südliche Teilareal erstreckt sich am Nordrand der Türkei entlang und vom Ostufer des Schwarzen Meeres bis zum Kaukasus und bis in den Norden des Iran. 

Der Wespenbussard
Die Rohrweihe

Die Rohrweihe

Die Rohrweihe (Circus aeruginosus) ist eine paläarktische Greifvogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Ihre Brutverbreitung reicht von der zentralen Mongolei bis nach Portugal sowie von Skandinavien bis Nordafrika. Die Überwinterungsgebiete liegen in West- und Zentralafrika, Arabien sowie auf dem indischen Subkontinent. Der Abzug der adulten Vögel beginnt Ende Juli und Anfang August. Der gerichtete Wegzug dagegen setzt erst Mitte August ein.

Die Rohrweihe
Die Steppenweihe

Die Steppenweihe

Die Steppenweihe (Circus macrourus) gehört zur Gattung der Weihen aus der Familie der Habichtartigen. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von Osteuropa nach Zentralasien, im Winter zieht sie ins Afrika südlich der Sahara, auf den indischen Subkontinent und nach Myanmar.  Die wichtigste Zugroute europäischer Brutvögel führt über den Osten des Mittelmeers und den Mittleren Osten. Steppenweihen ziehen ab September aus ihren Brutgebieten ab. Die größte Zahl an Durchziehern ist im östlichen Mittelmeerraum ab Mitte September bis Anfang Oktober zu beobachten. Ab März und Anfang April beginnt der Abzug aus den Überwinterungsquartieren. 

Die Steppenweihe
Die Wiesenweihe

Die Wiesenweihe

Die Wiesenweihe (Circus pygargus) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Wie viele Arten der Gattung Circus zeigt auch die Wiesenweihe einen starken Geschlechtsdimorphismus bezüglich Größe und Färbung.Wiesenweihen sind Langstreckenzieher, sie überwintern in Afrika südlich der Sahara sowie im Süden Asiens. In Teilen Europas gab es im 20. Jahrhundert durch Lebensraumzerstörung drastische Bestandrückgänge. 

Die Wiesenweihe
Die Kornweihe

Die Kornweihe

Die Kornweihe (Circus cyaneus) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet erstreckt sich über weite Teile der nördlichen Paläarktis. Die Art bewohnt großflächig offene, mäßig feuchte bis trockene Habitate wie die offene Taiga, Moore, Heiden, Verlandungszonen und Steppen, regional auch junge Nadelholzaufforstungen und landwirtschaftlich genutzte Flächen. 

Die Kornweihe
Der Schwarzmilan oder Schwarzer Milan

Der Schwarzmilan oder Schwarzer Milan

Der Schwarzmilan oder Schwarzer Milan (Milvus migrans) ist ein etwa mäusebussardgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Im Gegensatz zum nahe verwandten Rotmilan (Milvus milvus), dessen Brutgebiet sich im Wesentlichen auf Europa beschränkt, hat der Schwarzmilan ein riesiges Verbreitungsgebiet, das neben großen Teilen der Paläarktis weite Bereiche des indomalaiischen Faunengebietes sowie Australasien einschließt. Das Hauptzuggeschehen über Gibraltar ist bereits Ende August weitgehend abgeschlossen, während es über dem Bosporus zu dieser Zeit seinen Höhepunkt erreicht. Entlang der östlichen Schwarzmeerküste hält der intensive Schwarzmilanzug den ganzen September über an und ebbt erst in der ersten Oktoberdekade ab.

Der Schwarzmilan oder Schwarzer Milan
Der Rotmilan

Der Rotmilan

Der Rotmilan (Milvus milvus), auch Roter Milan, Gabelweihe oder Königsweihe genannt, ist eine etwa mäusebussardgroße Greifvogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). 

Im Gegensatz zum nahe verwandten, geringfügig kleineren Schwarzmilan ist die Verbreitung des Rotmilans im Wesentlichen auf Europa beschränkt. Über 50 Prozent des Gesamtbestandes dieser Art, die sich vor allem von kleineren Säugetieren und Vögeln ernährt, brütet in Deutschland. 

Der Rotmilan
Der Gleitaar

Der Gleitaar

Der Gleitaar (Elanus caeruleus) ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). In Mitteleuropa ist er ein sehr seltener Irrgast, der vor allem in West- und Südmitteleuropa beobachtet wird.[1] Er erreicht eine Spannweite von 80 bis 90 Zentimetern und wird etwa 30 bis 35 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt zwischen 197 und 343 Gramm.[2] Der größte Teil des Vogels ist weiß, seine Schwingen sind hellgrau mit schwarzen Schultern. Sein Kopf ist relativ groß und der Schwanz sehr kurz. Darüber hinaus hat er leuchtend rote Augen und orange-gelbe Beine. 

Der Gleitaar
Der Steinadler

Der Steinadler

Der Steinadler (Aquila chrysaetos) ist eine große Greifvogelart innerhalb der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Steinadler besiedeln offene und halboffene Landschaften in der gesamten Holarktis. Sie ernähren sich meist von mittelgroßen, bodenbewohnenden Säugern. Die Art war früher in Europa weit verbreitet, wurde aber systematisch verfolgt, so dass sie heute in vielen Teilen Europas nur noch in Gebirgsgegenden vorkommt. In Deutschland brüten Steinadler nur noch in den Alpen. Das Weibchen kann eine Körperlänge von 90–100 cm erreichen; das Männchen ist im Mittel rund 10 cm kleiner. Die Flügelspannweite variiert zwischen 190 und 210 cm beim Männchen und zwischen 200 und 230 cm beim Weibchen. Weibchen wiegen 3,8 bis 6,7 kg, die leichteren Männchen 2,8 bis 4,6 kg. 

Der Steinadler
Der Steppenadler

Der Steppenadler

Der Steppenadler (Aquila nipalensis) ist eine Vogelart aus der Gattung der Echten Adler (Aquila). Der Steppenadler hat eine Körperlänge von etwa 62 bis 74 cm und eine Flügelspannweite von 165 bis 190 cm. Der Steppenadler ist ein obligater Zugvogel mit Überwinterungsquartieren im östlichen Afrika. In Mitteleuropa ist der Steppenadler ein sehr seltener Irrgast. 

Der Steppenadler
Der Zwergadler

Der Zwergadler

Der Zwergadler (Hieraaetus pennatus, Syn.: Aquila pennata) ist ein mittelgroßer Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Artepitheton pennatus ist das lateinische Wort für befiedert und bezieht sich auf die bis zu den Zehen befiederten Beine. Daher rühren auch der englische Name (Booted Eagle), der französische (Aigle botté), die sich mit „gestiefelter Adler“ übersetzen lassen, und der spanische (águila calzada – "behoster Adler"). Weiterhin gibt es vereinzelte Brutvorkommen in Osteuropa, eine flächendeckende Verbreitung in Griechenland und dem Norden der Türkei sowie im Kaukasus und in einem Streifen vom Kaspischen Meer über den Westen der Mongolei bis zur sibirischen Taiga.

Der Zwergadler
Der Östliche Kaiseradler

Der Östliche Kaiseradler

Der Östliche Kaiseradler (Aquila heliaca) ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Das Verbreitungsgebiet dieses großen Vertreters der Unterfamilie Aquilinae reicht vom südöstlichen Mitteleuropa nach Osten bis China. Der früher als Unterart des Östlichen Kaiseradlers betrachtete Spanische Kaiseradler der Iberischen Halbinsel wird heute als eigene Art (Aquila adalberti) geführt. Östliche Kaiseradler gehören zu den größten Vertretern der Unterfamilie Aquilinae, sie wirken sehr groß, schwer und kräftig, verglichen mit dem ähnlichen Steinadler aber etwas plumper. Sie erreichen eine Körperlänge von 68 bis 84 cm und eine Flügelspannweite von 1,76 bis 2,16 m und sind damit nur wenig kleiner als Steinadler. Der Östliche Kaiseradler bewohnte ursprünglich wohl nur halboffene und offene Steppen mit zumindest einzelnen Baumgruppen. Die Art besiedelt in Südosteuropa jedoch auch landwirtschaftlich genutzte Gebiete mit vergleichbarer Struktur. 

Der Östliche Kaiseradler
Der Habichtsadler

Der Habichtsadler

Der Habichtsadler (Hieraaetus fasciatus, Syn.: Aquila fasciata) ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Dieser mittelgroße, kräftige und sehr agile Adler bewohnt trockene, felsige Regionen in Südeuropa, Nordafrika und im Süden Asiens, wo er sich von kleinen bis mittelgroßen Wirbeltieren ernährt. Der Bestand des Habichtsadlers ist in Südeuropa vor allem aufgrund illegaler Verfolgung seit Jahrzehnten rückläufig, daher gilt die Art hier als stark gefährdet. 

Der Habichtsadler
Der Schreiadler

Der Schreiadler

Der Schreiadler (Clanga pomarina, Syn.: Aquila pomarina)[1], veraltet auch Pommernadler genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Dieser vergleichsweise kleine Vertreter der Unterfamilie der Aquilinae hat ein relativ kleines Verbreitungsgebiet im Westen der Paläarktis. Der Schreiadler ist ein Zugvogel, er überwintert im südlichen Afrika. Der Weltbestand ist ungefährdet, der deutsche Bestand ist jedoch rückläufig und gilt laut Roter Liste als vom Aussterben bedroht.

Der Schreiadler
Der Schlangenadler

Der Schlangenadler

Der Schlangenadler (Circaetus gallicus) ist ein eher großer, langflügeliger Vertreter der Gattung Schlangenadler (Circaetus) innerhalb der Familie der Habichtartigen (Accipitridae). Als einzige Art der sonst nur in Afrika südlich der Sahara vorkommenden Gattung brütet der Schlangenadler auch in Europa und in Zentralasien. Unter den europäischen Greifvögeln ist er mit seiner fast ausschließlichen Reptiliennahrung ein Ernährungsspezialist und in seinem Vorkommen entsprechend eng an ein ausreichendes Angebot an Schlangen und Eidechsen gebunden. Die in der Paläarktis brütenden Schlangenadler sind Langstreckenzieher mit Überwinterungsgebieten in der Sahelzone südlich der Sahara.

Der Schlangenadler
Der Gänsegeier

Der Gänsegeier

Der Gänsegeier (Gyps fulvus) ist ein großer Vertreter der Altweltgeier (Aegypiinae); er ist durch seine Größe und die deutlich zweifarbigen Flügel in Europa kaum zu verwechseln. Das stark zersplitterte Verbreitungsgebiet umfasst große Teile der südwestlichen Paläarktis, nach Norden reicht das Areal bis in das südliche Mitteleuropa. Die Tiere ernähren sich zumindest in Europa fast ausschließlich von Aas größerer Nutztiere. Gänsegeier brüten in Kolonien in Felsen. Altvögel sind überwiegend Standvögel, juvenile und immature Gänsegeier sind Teilzieher und verbringen den Sommer meist abseits der Brutplätze in Gebieten mit reichem Nahrungsangebot. 

Der Gänsegeier
Der Mönchsgeier oder Kuttengeier

Der Mönchsgeier oder Kuttengeier

Der Mönchsgeier oder Kuttengeier (Aegypius monachus) ist eine Vogelart, die zu den Altweltgeiern (Aegypiinae) gehört. Mit einer Länge von über einem Meter handelt es sich um den neben dem etwa gleich großen Bartgeier größten Greifvogel Europas. Er brütet vorwiegend in wilden Bergwäldern und kommt in Europa fast nur noch auf der Iberischen Halbinsel, auf Mallorca und auf der südlichen Balkanhalbinsel vor. Man unterscheidet keine Unterarten. 

Der Mönchsgeier oder Kuttengeier
Der Schmutzgeier

Der Schmutzgeier

Der Schmutzgeier (Neophron percnopterus) ist ein Greifvogel aus der Familie der Habichtartigen. Er kommt von Südeuropa bis Zentralasien sowie in Afrika und Südasien vor. In Mitteleuropa ist der Schmutzgeier ein gelegentlicher Irrgast, die Zahl der Beobachtungen ist jedoch rückläufig, seit die südeuropäischen Bestände so stark zurückgegangen sind.

Der Schmutzgeier
Das Kaukasuskönigshuhn

Das Kaukasuskönigshuhn

Nicht weit entfernt vom Marsis Berg ( Marsis Daği, 3391m) etwa bei 2000-2500 m höhe in der Nähe von Karagöl See ( Karagöl) und Sirt Tal  (Sırt Yayla) sind geniale möglichkeiten diese Vogelarten zu besichtigen. 

Das Kaukasuskönigshuhn (Tetraogallus caucasicus), auch Kaukasus-Königshuhn geschrieben, ist eine Vogelart aus der Gattung der Königshühner (Tetraogallus) in der Familie der Fasanenartige (Phasianidae), die zu der Ordnung der Hühnervögel (Galliformes) gehören. Sein Verbreitungsgebiet ist auf den Großen Kaukasus beschränkt. Es kommt ausschließlich im Kaukasus an freien, steilen und felsigen Hängen oberhalb der Baumgrenze zwischen 2000 und 4000 Metern Höhe vor. Es benötigt aber dennoch niedrige Vegetation als Nahrungsquelle, weshalb es im Winter auch in etwas tieferen Höhenlagen vorkommen kann. 

Das Kaukasuskönigshuhn
Das Kaukasus-Birkhuhn

Das Kaukasus-Birkhuhn

Das Kaukasus-Birkhuhn (Lyrurus mlokosiewiczi) ist eine bodenlebende Vogelart aus der Unterfamilie der Raufußhühner (Tetraoninae). Es kommt ausschliesslich im Kaukasus vor u.a. in den Nordosten der Turkei. Die Vögel bewohnen im Sommer offene Bereiche an der Baumgrenze sowie mit Rhododendron oder Wacholder in Höhen von 1.500 bis 3.000 m. Es bevorzugt Kombinationen aus subalpinen und alpinen Wiesen und Flächen aus kleinwüchsigen Birken, Wacholder, Rhododendron und Heckenrosen. 

Das Kaukasus-Birkhuhn
Das Chukarhuhn

Das Chukarhuhn

Das Chukarhuhn (Alectoris chukar), auch Chukarsteinhuhn genannt, ist eine Vogelart aus der Familie der Fasanenartigen (Phasianidae), die zur Ordnung der Hühnervögel (Galliformes) gehört. Es hat innerhalb der Gattung der Steinhühner das umfangreichste Verbreitungsgebiet und kommt von der Balkanhalbinsel und den Inseln des Ägäischens Meeres bis nach Nordchina vor. Es nutzt dabei Lebensräume, die sich hinsichtlich Relief, Klima und Vegetation stark unterscheiden, weswegen man das Chukarhuhn auch als eine Vogelart mit hoher ökologischer Plastizität bezeichnet.

Das Chukarhuhn
Der Neuntöter

Der Neuntöter

Der Neuntöter (Lanius collurio) oder Rotrückenwürger ist eine Vogelart aus der Familie der Würger (Laniidae) und in Mitteleuropa die häufigste Würgerart. Er ist vor allem durch sein Verhalten bekannt, Beutetiere auf Dornen aufzuspießen. 

Zu seiner Nahrung zählen vorwiegend Großinsekten, aber auch kleine Säugetiere und Vögel. In großen Teilen Europas und dem westlichen Asien heimisch, brütet er in halboffenen Landschaften, die ein gutes Angebot an Hecken und Sträuchern aufweisen. Die Nester werden bevorzugt in Dornsträuchern angelegt. Durch die Intensivierung der Landwirtschaft musste der Neuntöter in Mitteleuropa in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts große Bestandseinbußen hinnehmen. Der Zugvogel überwintert im südlichen Teil Afrikas. 

Der Neuntöter
Der Zwergschnäpper

Der Zwergschnäpper

Der Zwergschnäpper (Ficedula parva) ist ein in Mitteleuropa seltener Singvogel. Der obligate Zugvogel gehört zur Gattung der Höhlenschnäpper (Ficedula), die in etwa 30 Arten in der Paläarktis von Westeuropa bis Südostasien vertreten ist. Zusammen mit dem Taiga-Fliegenschnäpper (Ficedula albicilla) und dem Kaschmirzwergschnäpper (Ficedula subrubra), die früher beide als Unterarten von Ficedula parva geführt wurden, bildet er eine Superspezies. 

Der Schwerpunkt der Verbreitung von Ficedula parva liegt in der südlichen borealen Zone Europas bis zum Ural. Kleine Populationen bestehen im zentralen und nördlichen Mitteleuropa sowie in Südosteuropa. 

Der Zwergschnäpper
Der Halbringschnäpper

Der Halbringschnäpper

Der Halbringschnäpper ist ein kleiner Singvogel von 12–13 cm Körperlänge bei einer rund 23–24 cm betragenden Flügelspannweite. Ähnlich wie Trauerschnäpper und Halsbandschnäpper, die auch in Mitteleuropa vorkommen, ist das Prachtgefieder des Männchens auffällig schwarz/weiß gefärbt, mit weißem Bauch, schwarzem Kopf und Rücken und bräunlichen Armschwingen sowie einem weißen Fleck auf der Stirn. Das Weibchen ist, wie auch bei Halsband- und Trauerschnäpper, deutlich dezenter gefärbt. 

Der Halbringschnäpper
Der Berghänfling

Der Berghänfling

Der Berghänfling (Linaria flavirostris, Syn.: Carduelis flavirostris) ist eine Vogelart aus der Familie der Finken (Fringilidae). Er besiedelt Nordeuropa und Teile Asiens, in Deutschland kommt er nur als Wintergast vor. Die Art gilt in ihrem Verbreitungsgebiet als derzeit nicht gefährdet.[1] Wegen seiner Ähnlichkeit zum in Deutschland verbreitet vorkommenden Bluthänfling kann es zur Verwechslung mit diesem kommen. 

Der Berghänfling
Die Ohrenlerche 

Die Ohrenlerche 

Die Ohrenlerche (Eremophila alpestris) ist im Sommer durch eine Gesichtsmaske und „Teufelshörner“, die beim Weibchen kürzer sind, unverwechselbar. Die Körperlänge dieser Lerchenart beträgt zwischen 16 und 17 cm. Zu Fuß ist die Ohrenlerche fast genauso geschickt wie in der Luft. 

Das Verbreitungsgebiet der Ohrenlerche ist sehr groß. Als holarktisch verbreiteter Brutvogel kommt die Art vom Atlasgebirge Marokkos bis nach Nord- und Südamerika vor. Sie ist ein regelmäßiger Wintergast an den Küsten Mitteleuropas. 

Die Ohrenlerche 
Der Schneesperling

Der Schneesperling

Der Schneesperling (Montifringilla nivalis), früher als Schneefink bezeichnet, ist eine Vogelart aus der Familie der Sperlinge (Passeridae). Er lebt nur in hochalpinen, felsigen Gebieten. 

Der Schneesperling
Der Riesenrotschwanz

Der Riesenrotschwanz

Der Riesenrotschwanz (Phoenicurus erythrogastrus) ist eine Vogelart aus der Ordnung der Sperlingsvögel und der Familie der Fliegenschnäpper. Der Riesenrotschwanz lebt in den Hochgebirgen Zentralasiens in Höhen von 2200 bis etwa 5000 m. Als Brutvogel kommt er im Kaukasus vor. 

Der Riesenrotschwanz
Der Berggimpel

Der Berggimpel

Der Berggimpel (Carpodacus rubicilla) ist ein Singvogel aus der Familie der Finken. Die recht große Karmingimpel-Art besiedelt kahle Hochgebirgsregionen im Kaukasus und von Zentralasien über den Himalaya bis nach West- und Nordwestchina. 

Der Berggimpel
Die Blauracke

Die Blauracke

Die Blauracke (Coracias garrulus) ist ein etwa hähergroßer Vertreter der Racken. Im deutschen Sprachraum wird die Art auch Mandelkrähe genannt. Der mit türkisfarbenen und azurblauen Gefiederbereichen sehr auffallend gefärbte Vogel ist in Europa der einzige Vertreter dieser Familie. Blauracken sind Weitstreckenzieher, das heißt alle verlassen im Spätsommer und Frühherbst ihre Brutgebiete in der westlichen, südlichen und zentralen Paläarktis, um vor allem im südlichen Afrika zu überwintern. 

Die Blauracke
Der Bienenfresser

Der Bienenfresser

Der Bienenfresser (Merops apiaster), selten auch – fälschlich, da nicht zu den Spechten gehörend – „Bienenspecht“ genannt, ist ein auffallend bunter Vogel aus der gleichnamigen Familie der Bienenfresser (Meropidae). Er gehört zu den in Afrika überwinternden Zugvögeln.

Der Bienenfresser
Der Pirol

Der Pirol

Der Pirol (Oriolus oriolus) ist eine Vogelart aus der Familie der Pirole (Oriolidae). Es gibt zwei im Gefieder deutlich differenzierte Unterarten. Oriolus oriolus oriolus ist die im Norden und Westen Eurasiens verbreitete Nominatform. In Mitteleuropa ist diese Unterart ein nirgends sehr häufiger Brut- und Sommervogel. Die Unterart Oriolus oriolus kundoo ist im südlichen Zentralasien und im Norden von Indien beheimatet. 

Der Pirol